Basiskurs Gesprächstherapie (Rogers)

Ausbildung Gesprächstherapie nach Rogers in München

Nächster Kurs:

-  10. - 14. Februar 2020

    (noch 5 freie Plätze) 

 

- Veranstalter: Deutsche

   Heilpraktikerschule                    München

- Dozent:   Stefan Ritsche

- Kosten:   650,- €


Warum Gesprächstherapie nach Rogers?

Dieses anerkannte psychotherapeutische Verfahren ist eine anerkannte Grundlage für viele weiteren therapeutischen Methoden. Vor allem die Haltung, mit der der Therapeut seinem Klienten begegnet sowie die Technik, mit der er arbeitet, stehen im Mittelpunkt dieser auf Carl Rogers basierenden Methode. Darüber hinaus wird die Ausbildung zum Gesprächstherapeuten häufig zum wichtigen Schlüssel in der eigenen Persönlichkeits-entwicklung, da eigene - noch offene - Themen identifiziert und bearbeitet werden können.

Feedback zum Seminar finden Sie unten auf dieser Seite

Der Rahmen der Ausbildung zum Gesprächstherapeuten

Die Gesprächstherapie nach Rogers ist die von Heilpraktikern für Psychotherapie meist angewandte Therapiemethode. Daher wird sie zur wichtigen Grundlage in der Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Die Erfahrung zeigt, dass auch die Prüfungskommissionen (mündliche Prüfung) diese Methode als wichtigen Baustein für die zukünftige therapeutische Arbeit


 anerkennen. Da die Prüfer häufig nach der erlernten Methode fragen, ist es ratsam, bereits vor der Überprüfung mit der Ausbildung zu beginnen.

Am ersten Tag starten wir bereits mit therapeutischen Übungen

Diverse Übungen in kleinen und der großen Gruppe sowie das eigene therapeutische Arbeiten unter Supervision stehen im Vordergrund der Ausbildung. Der für jeden Schüler spannende Prozess des Ausprobierens vom telefonischen Erstgespräch bis hin zur therapeutischen Sitzung sowie verschiedene Formen der begleitenden Selbsterfahrung starten bereits am ersten Tag. Der Praxisanteil im Seminar liegt bei ca. 75% der Zeit.

 

Die Seminar-Inhalte:

  • Grundbegriffe und Grundlagen der Gesprächstherapie nach Rogers
  • Psychologische Entwicklungsmodelle / Psychodynamik
  • Das Verständnis von Abwehrmechanismen, Übertragung, Gegenübertragung und Widerständen für die therapeutische Arbeit
  • Planung des Behandlungsprozesses
  • Das telefonische Erstgespräch
  • Das Erstgespräch in der Praxis
  • Anamnese und das therapeutische Gespräch
  • Übungen, Impulse sowie Feedback und Supervision
  • Verleihung der Urkunde zum Gesprächstherapeuten nach Rogers

Die Grundidee der Gesprächstherapie nach Rogers

Die Gesprächstherapie wurde von Carl Rogers begründet und zählt zu den humanistischen Verfahren. Sie wird auch klientenzentrierte, personenzentrierte oder nicht-direktive  Psychotherapie genannt. 

 

Das zentrale Element dieser Therapieform ist das Gespräch mit dem ratsuchenden Patienten. Seine persönliche Entwicklung und innere Reifung werden durch den Therapeuten im Gespräch gefördert. Rogers geht von einem humanistischen Menschenbild aus, in dem der Mensch die angeborene Tendenz besitzt, sich selbst zu verwirklichen und zu vervollkommnen. Unter günstigen Umständen führt diese Tendenz zur Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit.

 

Der Patient trägt alles zu seiner Heilung Erforderliche in sich und ist selbst am besten in der Lage, seine individuelle Situation zu analysieren, um Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten. Rogers leitete daraus ab, dass Psychotherapie ein günstiges Klima für den gestörten Wachstumsprozess bereiten muss. Aus der Diskrepanz zwischen dem Erleben und dem Selbstkonzept entstehen psychologische Spannungen, die dem Menschen als Konflikte erscheinen. 

Der therapeutische Nutzen

Die Therapie soll eine reifere emotionale Anpassung des Patienten erreichen, indem Ideal- und Selbstbild in Übereinstimmung gebracht werden. Dazu werden in der Therapie Gefühle besser wahrnehmbar gemacht und die Diskrepanz zwischen dem als "richtig Empfundenen" und dem "tatsächlich Gelebten" aufgedeckt. Durch eigene Verantwortung und Aktivität wird der Patient zur positiven Veränderung ermutigt, um sein Leben und seine Wertvorstellungen einander besser anzugleichen und neue Lösungsstrategien zu erarbeiten.

 

Die Gesprächstherapie nach Rogers kann bei fast allen psychischen Störungen beratend, begleitend oder supportiv zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird Sie bei diversen Herausforderungen oder Problemstellungen im täglichen Leben der Klienten angewendet.

Feedback zum Seminar

"Der Kurs hat meine Erwartungen mehr als erfüllt.  Der Dozent Stefan Ritsche kann komplexe Inhalte durch praktisches Wissen gut vermitteln. Ich fühle mich nach dieser Woche in der Lage mit Patienten zu arbeiten. Vielen Dank an Stefan, der sein Herzblut in diese Arbeit steckt, der nichts zurück hält, eine tolle Atmosphäre schafft und all sein Wissen mit den Teilnehmern teilt." (Monika K.; Februar 2019)

 

"Ein sensationeller Kurs, der mir den Weg in "meine" Therapie zeigt und den Mut dafür gibt. Das Vorgehen war super: Sehr praktisch, sehr hilfreich und sehr intensiv!" (Claudia; Februar 2019)

 

"Das Seminar war sehr intensiv und praxisbezogen. Ich konnte viel für mich mitnehmen und bin mir viel klarer in Bezug auf meine eigenen Themen geworden. Die vielen Übungen waren super und haben mir die Angst vor dem Therapieren genommen. Es war eine gute Atmosphäre und Energie zwischen Stefan und uns Teilnehmern zu spüren" (Martin; Februar 2019)

 

" Das Fachseminar hat einen sehr guten Einstieg in die Therapiemethode ermöglicht.

Ich konnte mich von Anfang an gut auf die Gruppe einlassen und empfand unseren Dozenten als sehr kompetent, empathisch und souverän / hilfreich, mich auf die oft sehr persönliche Beziehung die in den Gruppen entstand einzulassen.

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt, die waren den Mut zu finden mich sowohl in den Therapeuten als auch Klientenrolle ohne Anspruch auf Lösung, einzulassen.

Es entstand eine sehr hilfreiche Atmosphäre sich zu öffnen.

Der Service bezüglich Verpflegung war überdurchschnittlich lecker und vielfältig.

An eine Vertiefung der Gesprächstherapie nach Rogers wäre ich unbedingt interessiert." (Diana N.; Sept. 2018)

 

"Habe das Fachseminar „Gesprächstherapie nach Rogers“ besucht.

Es hat mir eine „Einfühlung“ über die Therapieform ermöglicht. Was mich sehr überrascht hat, war der extreme Praxisbezug im Basiskurs. Unser Dozent Stefan Ritsche hat darauf großen Wert gelegt. Das hat uns Teilnehmer zwar gefordert (teilweise sind sogar Tränen geflossen, wenn sich „Klienten“ geöffnet haben), aber was wir dadurch mitnehmen konnten war immens. Bewegend und etwas ganz Besonderes. Vielen Dank dafür!!!       (Tom W.; Sept. 2018)